Diplomlehrgang Hochzeitsplanerin und Weddingdesign
Allgemeine Information
- Wirtschaft I Management
- Diplome | Zertifikate
- 70 UE
Seminarorte und -zeiten
Ziel der Ausbildung
Sie erwerben fundierte theoretische und praktische Kenntnisse zur Planung und Umsetzung von Hochzeiten.
Sie lernen die wesentlichen rechtlichen Grundlagen des Veranstaltungsrechts und die spezifischen Anforderungen einer Hochzeitsplanung kennen.
Sie verstehen die verschiedenen Aspekte der Hochzeitsorganisation, von den wichtigen Details bis hin zu den typischen Abläufen und unterschiedlichen Trauungsformen.
Sie entwickeln die Fähigkeit, das Hochzeitskonzept professionell zu koordinieren und am Hochzeitstag erfolgreich umzusetzen.
Alle erlernten Inhalte werden in einem praxisorientierten Projekt angewendet, das Sie während des gesamten Lehrgangs begleitet.
Sie erhalten einen umfassenden Einblick in die Anforderungen und Wünsche Ihrer zukünftigen Kunden und sind somit optimal auf die Vielfalt der Hochzeitsplanung vorbereitet.
Praxisbeispiele und GastreferentInnen aus der Branche vermitteln wertvolle Einblicke und bereiten Sie auf die alltäglichen Herausforderungen als HochzeitsplanerIn vor.
Nach dem Lehrgang sind Sie in der Lage, Hochzeiten von der Planung über die Organisation bis hin zur Durchführung professionell zu managen.
Inhalt der Ausbildung
Veranstaltungsrecht: Private Veranstaltungen, Haftung; HochzeitsplanerIn (AGBs); Vereinbarungen und Verträge
Vorbereitung und Projektierung: Selbstständigkeit; Honorargestaltung und Abrechnungsmethoden; Definition der Leistungspakete (Locationsuche, Teilorganisation etc.); das Erstgespräch (Verkaufsgespräch); Zeitplanung und Milestones (Konzept, Locations, Drucksorten, Fotograf etc.)
Konzeption einer Hochzeit: Zeitmanagement; Ideenfindung und Konzepterstellung; Detail- und Gesamtablaufpläne; Locationauswahl und -kalkulation
Trauungen und Zeremonien: Standesamtliche, christliche und freie Trauungen; Verpartnerungen; jüdische, orthodoxe Trauungen
Budgetierung und Organisation der einzelnen Teilbereiche: Budgetierung - Gesamtkalkulation, Priorisierung, laufende Kostenkontrolle; Organisation der einzelnen Teilbereiche Teil 1 - "Roter Faden" (von der Einladung bis zum Blumenschmuck), Musik und Entertainment, Brautstyling
Organisation der einzelnen Teilbereiche Teil 2: Blumen, Drucksorten, Übernachtung und Shuttle/Transport, Outfits/Ringe, Planung der räumlichen Ressourcen (Bestuhlung und Set Up), Dokumentation - Film und Foto, Hochzeitstorte
Hochzeitstagbetreuung: Master of Ceremony; Traditionen und Bräuche; Trouble-Shooting
Weddingdesign: Analyse - Erwartungen des Brautpaares; Styles - romantisch, klassisch, vintage, rustic chic etc.; Farben - Ausdruck von Farben, Farbpaletten, Auswirkungen, Erstellung eines Farbkonzepts; Inspirationsquellen - der kreative Prozess; Raumplanung und Gestaltung - Transforming Rooms (Umgestaltung von Räumen); Konzept- und Budgeterstellung; Präsentation und Verkauf des Designkonzeptes; Styled Shoots (Hochzeitstafel)
Abschluss: Exkursion; Feedbackgespräche; schriftliche Abschlussprüfung
Zielgruppe
Privatpersonen, die ihre eigene Hochzeit eigenständig und professionell gestalten wollen.
QuereinsteigerInnen, die in die wachsende Hochzeitsbranche einsteigen und sich gezielt auf die vielfältigen Aufgaben der Hochzeitsplanung vorbereiten möchten.
Voraussetzungen
prachniveau Deutsch: Mindestens B2.
Grundlegende PC-Kenntnisse: Sicherer Umgang mit gängigen Office-Anwendungen.
Praktische Erfahrung in der Eventorganisation oder eine Ausbildung im Bereich Eventmanagement oder Interesse an der Organisation einer Hochzeit
Mindestalter: 21 Jahre.
Persönliche Fähigkeiten: Gute Umgangsformen, ausgeprägte kommunikative und organisatorische Fähigkeiten.
Wichtige Soft Skills: Einfühlungsvermögen, Kreativität und die Fähigkeit, sich in die Wünsche und Vorstellungen der KundInnen hineinzufühlen.
Teilnahme an der Informationsveranstaltung: Um einen umfassenden Überblick zu erhalten und alle offenen Fragen zu klären.
Abschluss
Kammer für Arbeiter und Angestellte
- AK 5% ACard
- AK 80-Euro-Bildungsscheck
- AK Karenzbildungskonto
- AK Bonus für die Berufsreifeprüfung
- AK Ausbildungsförderungen für Gesundheits- und Sozialberufe
- AK-Werkmeisterschule-Fördermöglichkeiten - Kontaktieren Sie die Mitarbeiter:innen der Business Unit Steiermark
SFG
Stadt Graz
Arbeitsmarktservice (AMS) Steiermark
- Weiterbildungsgeld
- Bildungskarenz
- Bildungsteilzeit
- Fachkräftestipendium
- Individuelle Kursförderungen (Kontaktieren Sie Ihr regionales AMS)
Aufleb Umweltstiftung
Steirische Wirtschaftsförderung (SFG)
Arbeitsmarktservice (AMS) Steiermark
- Qualifizierungsförderung für Beschäftigte
- Höherqualifizierung von Beschäftigten im Bereich soziale Dienstleistungen von allgemeinem Interesse
- Impuls-Qualifizierungsverbund
Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Sozial- und Weiterbildungsfonds (SWF)
Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA)
Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS)
Aufleb Umweltstiftung