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Erfolgreicher Start der zweiten bfi-Ausbildung zum/zur TunnelbautechnikerIn

In Eisenerz und im Zentrum am Berg werden Nachwuchsfachkräfte zu Österreichs Tunnelbau-Elite durch das bfi Steiermark ausgebildet.


Entwicklung durch renommierte
Kooperationspartner/innen

Es ist die zweite Auflage dieser ganz speziellen Ausbildungsschiene, die am Montag (26. Juli 2021) im steirischen Eisenerz startete. Bis Anfang November werden 14 Nachwuchsführungskräfte zu Tunnelbautechnikern ausgebildet. Dieses weltweit einzigartige Schulungsprogramm, das vom bfi Steiermark, der Austrian Tunnelling Association (ATA; ein Zusammenschluss der führenden Tunnelbaufirmen Österreichs) und der Montanuni Leoben initiiert wurde, zeichne sich insbesondere „durch den hohen Praxisanteil aus“, betont Karin Panzenböck, Leiterin des bfi-Bildungszentrums Leoben, die auf insgesamt 568 Unterrichtseinheiten verweist. Für einen hohen Praxisbezug sorgen zwei Straßen- und Eisenbahntunnel am Übungsgelände des Zentrum am Berg (ZaB) der Montanuniversität Leoben, wo die Teilnehmer auch ihre Abschlussprüfung ablegen.

Für ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der Ausbildung sorgt auch das von der Montanuni betriebene Zentrum am Berg am steirischen Erzberg. Die Forschungsinfrastruktur rund um den Bau und Betrieb von Untertageanlagen, die auch im internationalen Umfeld ihresgleichen sucht, biete den Kursteilnehmern ein einzigartiges Umfeld für die Tunneltechnik. Inhaltlich decke man vom Bereich der Arbeitssicherheit über die Grundlagen des Tunnelbaus bis hin zur Einschulung auf Tunnelspezialgeräte – verbunden mit zahlreichen praktischen Übungen – eine hohe Bandbreite ab, so Panzenböck. Enthalten sind u. a. auch der Sprengschein, eine ErsthelferInnen-Ausbildung sowie die Ausbildung zur Sicherheitsvertrauensperson. Die innovative Ausbildung in Eisenerz vermittelt daher nicht nur tunnelbautechnische Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen. 
Die Abschlussprüfung beinhaltet außerdem das Personenzertifikat „TunnelbautechnikerIn“ gemäß ISO 17024, ausgestellt vom Zertifizierungsunternehmen SystemCERT.

Unterstützung
kommt von Gerätehersteller/innen

Der damit einhergehende Aufwand ist auch für die Organisatoren beträchtlich: So wurden die teils riesigen Spezialgeräte für den Tunnelbau, etwa Tunnelbohrer, Radlader und Bagger, extra für die Ausbildung aus Ländern wie Finnland oder der Schweiz angeliefert. Finalisiert wird die Ausbildung, die auch ISO-zertifiziert ist, mit einer Abschlussprüfung. Insgesamt wurden Gerätschaften im Gesamtwert von 3,3 Mio Euro auf dem Erzberg für die Ausbildung kostenlos zur Verfügung gestellt. So lernen die angehenden Tunnelbautechniker modernste Geräte kennen, erhalten direkt vor Ort Unterweisungen durch die HerstellerInnen und können die Geräte dann auch bei ihrer Abschlussprüfung aktiv verwenden.

 

      

 

 

              

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Aufgrund der COVID-19-Öffnungsverordnung (214. des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz) werden alle bfi-Aus- und Weiterbildungen wieder als Präsenztraining durchgeführt.
Bei Fragen zum Präsenztraining wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige bfi-Bildungszentrum.

Für alle AusbildungsteilnehmerInnen gilt: 

  • - Bei Zusammenkünften bis 25 Personen ist kein 3-G-Nachweis erforderlich – ein freiwilliger 3‑G‑Nachweis wird empfohlen (Selbsttests sind zulässig).  
  • - Ein 3-G-Nachweis ist bei Zusammenkünften über 25 Personen erforderlich.


Zum Gesundheitsschutz aller haben wir im bfi Steiermark unser bewährtes COVID-19-Präventionskonzept mit seinen umfangreichen hygienischen und organisatorischen Maßnahmen entsprechend angepasst und darüber hinaus ist das Tragen einer FFP2-Maske sowie der 1-Meter-Mindestabstand in den Gängen in allen bfi-Standorten verpflichtend vorgeschrieben.

Über behördliche Änderungen werden wir Sie umgehend auf unserer Homepage informieren.


Ihr Team des bfi Steiermark