Vorwort
Die bfi-Werkmeisterschulen für Berufstätige sind eine Sonderform der berufsbildenden mittleren Schulen und werden als Privatschulen mit Öffentlichkeitsrecht geführt. Die erworbenen Zeugnisse und Qualifikationen sind damit österreich- und europaweit anerkannt.
Das bfi Steiermark bietet Ihnen WerkmeisterInnenausbildungen in den Fachrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbau-Betriebstechnik, Maschinenbau-Automatisierungstechnik und Ökoenergietechnik und -installationstechnik an.
Die WerkmeisterInnenausbildung für Personen mit abgeschlossener facheinschlägiger Berufsausbildung stellt eine solide Basis für eine Angestelltentätigkeit im Betrieb - als mittlere technische Führungskräfte in einschlägigen Bereichen der Wirtschaft, der Industrie und des Gewerbes - dar. Sie bringt einen höheren Status im Unternehmen und ist damit eine Zusatzqualifikation für den beruflichen Aufstieg in der Wirtschaft und im öffentlichen Dienst.
WerkmeisterInnen zählen zu den gefragtesten MitarbeiterInnen eines Betriebes. Sie sind PraktikerInnen, die im Rahmen einer 2-jährigen Abendschule Fach- und wirtschaftliches Wissen erworben haben. Nach Abschluss der Ausbildung sind sie befähigt, Aufgaben der Planung, Organisation und Kontrolle auf ihrem Fachgebiet selbstständig zu bewältigen, Lehrlinge auszubilden und MitarbeiterInnen mit modernen Managementmethoden zu führen und zu unterstützen.
Die WerkmeisterInnenausbildung wird mit einer Abschlussprüfung beendet, die aus einer Abschlussarbeit in Projektform und einer mündlichen Prüfung besteht. Mit der Abschlussprüfung werden die Voraussetzungen für die Anerkennung der WerkmeisterInnenausbildung innerhalb der EU erfüllt, und die AbsolventInnen erhalten ein staatlich anerkanntes Zeugnis mit verschiedenen Berechtigungen.
Ziel
Wind, Wasser, Sonne und Biomasse sind als Energiequellen unerschöpflich. Ökoenergie ist permanent in den Medien präsent. Ein boomender Sektor wie jener der erneuerbaren Energien benötigt einen stetigen Zufluss an qualifizierten Arbeitskräften.
Und hier setzt die bfi-Werkmeisterschule für Ökoenergietechnik und -installationstechnik an: Durch Höherqualifizierung von FacharbeiterInnen besonders im Bereich der erneuerbaren Energieformen werden die zukünftigen WerkmeisterInnen auf die ständig steigenden Anforderungen im rasant wachsenden Markt der Ökoenergietechnik optimal vorbereitet. Wer sich jetzt qualifiziert, sichert sich sein Eintrittsticket in die Zukunftsbranche der erneuerbaren Energien.
Die Werkmeisterschule für Berufstätige für Ökoenergietechnik und -installationstechnik ist schwerpunktmäßig auf den Erwerb einer Höherqualifizierung im expandierenden Wirtschaftsbereich der alternativen Energien ausgerichtet. Die AbsolventInnen sind besonders befähigt, Aufgaben in der Ausführung, im Aufbau und in der Anwendung gebäudetechnischer Komponenten und Anlagen mit dem Schwerpunkt auf alternative Energieversorgung zu übernehmen.
Der WerkmeisterInnenabschluss dieser Fachrichtung inkludiert auch die UnternehmerInnenprüfung, die AusbilderInnenprüfung und die Ausbildung zur Sicherheitsvertrauensperson und berechtigt zur Durchführung von Elektroinstallationen nach den Bestimmungen des § 30 Abs. 3 GewO.
Inhalt
Grundlagen-Fächer: Kommunikation und Schriftverkehr, Wirtschaft und Recht, MitarbeiterInnenführung und -ausbildung, Angewandte Mathematik, Naturwissenschaftliche Grundlagen, Angewandte Informatik, Mechanik, Mechanische Technologie, Technisches Zeichnen, Technische Richtlinien
Ökoenergietechnik: Photovoltaik, Solaranlagen, Wasser- und Windenergie, Biomasse, Erdwärme, Wärmepumpen
Gebäudetechnische Komponenten: Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsanlagen, Bautechnik, Energiekennzahl und Energieausweis
Zusätzliche Fächer: Umwelttechnologie, Sicherheitstechnik, Betriebstechnik, Projektstudien, Schutzmaßnahmen nach EN 8001, Religion
Der positive Abschluss der bfi-Werkmeisterschule für Ökoenergietechnik und -installationstechnik
ersetzt
die Fachbereichsprüfung für die Berufsreifeprüfung
die AusbilderInnenprüfung (Berechtigung zur Lehrlingsausbildung) die UnternehmerInnenprüfung
ermöglicht
die Aufnahme in den öffentlichen Dienst, Verwendungsgruppe C
eine kollektivvertragliche Besserstellung den Eintritt in ein höheres Semester einer facheinschlägigen HTL für Berufstätige
berechtigt
(mit Zusatzlehrgang) zum Besuch eines facheinschlägigen Aufbaulehrganges
zur Aufnahme einer Lehramtsausbildung für den fachlich-praktischen Berufsschulunterricht und Lehramtsausbildung für den technischen und gewerblichen Fachunterricht an einer HTL zur Durchführung von Elektroinstallationen nach den Bestimmungen des § 30 Abs. 3 GewO
und inkludiert
die Ausbildung zur Sicherheitsvertrauensperson (Erlangung der Kenntnisse, um die Funktion einer Sicherheitsvertrauensperson im Unternehmen erfüllen zu können, ArbeitnehmerInnenschutz, Unfallverhütung, Gefahrenermittlung und -beurteilung, Arbeitsmedizin und Ergonomie)
Voraussetzungen
ein erfolgreicher einschlägiger Lehrabschluss in Installations- und Gebäudetechnik, Sanitär- und Klimatechnik etc. oder positiver Abschluss einer Schule, die den Ersatz einer einschlägigen Lehrabschlussprüfung vermittelt (Fachschule), ist jeweils mit dem entsprechenden Zeugnis nachzuweisen; Personen mit artverwandten Lehrabschlüssen (z. B. Elektroinstallationstechnik, Elektroenergietechnik, Maschinenbautechnik, Metalltechnik etc.) müssen eine mindestens 2-jährige Berufspraxis nachweisen.
Zielgruppe
Personen mit abgeschlossener facheinschlägiger Berufsausbildung, die eine fachliche Weiterbildung im Bereich Ökoenergie- und Installationstechnik anstreben und einen Abschluss als WerkmeisterIn erlangen wollen; FacharbeiterInnen
Abschluss
Die bfi-Werkmeisterschule wird mit einem staatlich anerkannten Abschlusszeugnis abgeschlossen, das auch ein nach EU-Richtlinien anerkanntes Diplom darstellt.
Kursorte und -zeiten
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| Seminarort |
Weiz |
| Datum |
10.09.2012 - 03.07.2014 |
| Zeit |
Mo, Di, Mi, Do, 18:00-22:00 |
| Seminar-Nummer |
980233602 |
SeminarbetreuerIn |
Rois Martina |
| Preis |
€ 4.950,– |
| Verfügbarkeit |
Plätze frei |
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