ICT Bridges
Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) als verändernde Kraft
Menschen mit Behinderungen stehen Barrieren verschiedenster Art gegenüber. Dies gilt auch für Barrieren in Bezug auf das Lernen - diese haben oft Auswirkungen auf die berufliche Ausbildung, die Studienfächer in einer höheren Ausbildung und das lebenslange Lernen.
Die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien ermöglicht es Menschen mit Behinderungen im zunehmenden Ausmaß, einem individualisierten Ausbildungsweg zu folgen und Lernbarrieren zu beseitigen. Diese Stärkung steigert letztendlich die Inklusion in die Gesellschaft und den Zugang zu den Arbeitsplätzen.
Ziel: Dieses Projekt zielt darauf ab, TrainerInnen und LehrerInnen zu sensibilisieren und ihnen zu zeigen, wie wichtig der Beitrag ist, den IKT leisten kann, nämlich auch um Brücken zwischen Menschen mit Behinderungen zu bauen, um einen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen.
Untergeordnete Ziele:
o Verwenden von Informations- und Kommunikationstechnologien als Instrumente, um unterschiedliche physische, soziale, geografische und andere Barrieren zu überwinden, denen Menschen mit Behinderung auf dem Gebiet der beruflichen Ausbildung gegenüberstehen.
o Fördern der erfolgreichen Aneignung von Fertigkeiten und Kenntnissen sowie die Verbesserung der Qualität der beruflichen Ausbildungssysteme für Menschen mit Behinderungen. Dies geschieht durch Beeinflussung des Ansatzes von TrainerInnen sowie von AusbildnerInnen durch den gegenseitigen Peer-to-Peer-Inforrmationsaustausch.
o Unterstützen der Nutzung von IKT zur Integration behinderter Menschen in den Ausbildungsprozess und in den Arbeitsmarkt, indem Erfahrungen und Leistungen als Best Practices miteinander geteilt werden. Dieser gegenseitige Austausch sowohl von benachteiligten Lernenden als auch von AusbildnerInnen kann innovative Ansätze zur Schaffung eines attraktiven Umfeldes in der beruflichen Ausbildung liefern.
Zu erwartende Ergebnisse:
o Das Online-Handbuch „ICT-Bridges“ für AusbildnerInnen und Lernende sowohl online als auch auf CD. Austauschbesuche (Mobilität) von TrainerInnen und Lernenden in Hinblick auf die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Institutionen und Partnern.
o Der Austausch der Ergebnisse unter AusbildnerInnen und Lernenden. Ein gesteigertes Bewusstsein in Bezug auf die Effektivität von IKT bei der Überwindung von Barrieren sowohl für behinderte Menschen als auch für die Leitung von Organisationen, die am Lernprozess beteiligt sind.
o Die Förderung von Kommunikation in Englisch durch die Teilnahme von Auszubildenden und AusbildnerInnen an Peer-Lern-Aktivitäten, die in Englisch durchgeführt werden.
o Die Nutzung von IKT in der Ausbildung durch bestimmte Gruppen bilden den Kern des Projekts. Das Projektteam erstellt ein Handbuch mit einer Sammlung von einzelnen Fallbeispielen darüber, wie IKT Barrieren für behinderte Menschen beseitigen kann.
o Artikel über konkrete Dienstleistungen, die von AusbildnerInnen für behinderte Menschen angeboten werden, werden Teil des Handbuchs sein. Der Inhalt wird über das Internet zugänglich sein.
Programm: Leonardo da Vinci – Mobilität
Dauer: 01.08.2008-31.07.2010 (24 Monate)
Kontakt: Michaela Wriessnegger, BSc.
bfi Steiermark, Bildungszentrum Graz West
E-Mail: michaela [dot] wriessnegger
bfi-stmk [dot] at