ADAT – Förderung des Bewusstseins in Bezug auf aversive (unterschwellige) Diskriminierung
ADAT, Aversive Discrimination Awareness Training, zielt letztendlich darauf ab, formale und nicht formale Erwachsenenbildungsmaßnahmen, die wirkliche Inklusion und Zugänglichkeit für alle bieten, zu fördern. ADAT wird analysieren, wie unterschwellige Diskriminierung (besonders aversiver „Disablism“, also Gewalt gegen Menschen mit Behinderung, aversiver Sexismus und aversive Homophobie) die Lernwege der Lernenden sowie, im Allgemeinen, die Organisation und Bereitstellung von Erwachsenenbildungsangeboten beeinflussen kann.
Ziel
Das Ziel von ADAT, Aversive Discrimination Awareness Training ist es, einen Online Kurs für TrainerInnen und BeraterInnen im Bereich der Aus- und Weiterbildung Erwachsener zu entwickeln, der die AusbildnerInnen darin unterstützen soll, Bildungsangebote möglichst diskriminierungsfrei und zugänglich für alle TeilnehmerInnen zu planen und zu gestalten. ADAT wird analysieren, wie aversive Diskriminierung (besonders aversiver „Disablism“, also Gewalt gegen Menschen mit Behinderung, aversiver Sexismus und aversive Homophobie) die Lernwege der Lernenden sowie, im Allgemeinen, die Organisation und Bereitstellung von Erwachsenenbildungsangeboten beeinflussen kann.
Projektziele und erwartete Projektergebnisse
Ein webbasierter Kurs mit 5 thematischen Modulen zur Förderung und Sensibilisierung des Bewusstseins in Bezug auf aversive Diskriminierung und zur Unterstützung von Strategien, mit aversiver Diskriminierung erfolgreich umzugehen, wird in zwei unterschiedlichen Settings geplant, organisiert, getestet und evaluiert: mit TrainerInnen und BeraterInnen in der Erwachsenenbildung in Österreich sowie mit Expertinnen und Experten in der Erwachsenenbildungsberatung in Italien. Der entwickelte Kurs wird TrainerInnen und BeraterInnen dabei helfen, Probleme in Zusammenhang mit aversiver Behindertenfeindlichkeit, Sexismus, Homophobie und sexueller Orientierung besser zu verstehen. Dadurch wird es ihnen möglich sein, Lern- und Ausbildungsaktivitäten sensibel hinsichtlich aversiver Diskriminierung zu planen und durchzuführen. Nach dem Test soll der webbasierte Kurs Teil des Ausbildungsangebots aller Partner werden; zusätzlich wird er in den internationalen Netzwerken der Partner verbreitet werden. Es werden im Rahmen des Projekts zwei internationale Workshops sowie eine Abschlusskonferenz organisiert um die erarbeiteten Ergebnisse bestmöglich zu kommunizieren.
Programm:
Life Long Learning Program - Multilateral Projects,
Networks, Accompanying measures
Dauer:
01.12.2008–30.11.2010
Kontakt:
Evelin Hackl
bfi Steiermark, Bildungszentrum Leoben
E-Mail: evelin [dot] hackl
bfi-stmk [dot] at